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Evangelische Kirche Zierenberg

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Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

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Ich freue mich, Ihnen unser gottesdienstliches und gemeindliches Leben, die Stadtkirche mit ihren spätmittelalterlichen Wandmalereien und die Arbeit des Vereins "Kulturforum Zierenberg - Künstler in Kirche und Rathaus" vorstellen zu können.

Im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde und ihres Kirchenvorstands grüße ich alle Leserinnen und Leser der Hompage sehr herzlich.

Pfarrer Friedemann Rahn

Monatsspruch Dezember
Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.
Mt 2,10

Aktuelles aus unserer Kirche

Gemeindeversammlung-1

Wir laden herzlich ein zu nachstehenden Veranstaltungen

Weihnachtsoratorium
von Arnold Melchior Brunckhorst

im Kantatengottesdienst am Samstag, 22.12.2018 in der Stadtkirche Zierenberg

Das Weihnachtsoratorium … einmal nicht von Bach, sondern von Arnold Melchior Brunckhorst, einem Zeitgenossen Bachs, geboren 1670 in Celle, bis zu seinem Tode 1720 Hoforganist in Hannover. Ähnlich wie Bach vertonte er die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas in Chören, Rezitativen und Arien.

Dieses fröhliche Werk, im Umfang deutlich kleiner, als jenes von Bach, aber mit lebensvollem, musikantischem Impuls wird in einem Kantatengottesdienst am Vorabend des 4. Advent, Samstag, 22.12. um 18 Uhr in der Stadtkirche Zierenberg aufgeführt.

Die Ausführenden sind: als Solisten Dagmar Jahn (Sopran), Eva Leonie Stüer (Alt), Rolf Sostmann (Tenor) und Oliver Zinn (Bass), Lara Masche und Tobias Scheer (Trompeten), sowie ein Instrumentalensemble und die "Singgemeinschaft Warmetal" gemeinsam mit dem Projektchor "Sing mit!" der Evangelischen Kantorei Hofgeismar.

Die musikalische Leitung hat Henrike Wischerhoff - Die Liturgie gestaltet Pfarrer Friedemann Rahn.

(auch Sonntag, 23.12., 11 Uhr, Altstädter Kirche Hofgeismar)

Herzliche Einladung!



Erinnern und Gedenken

Ansprache beim Pogromgedenken am 8. November 2018 in Zierenberg – Pfr. Friedemann Rahn

Verehrte Anwesende,

80 Jahre ist das nun her. 80 Jahre, ein ganzes Menschenleben. Die in den 30er Jahren geborenen Menschen, sie sterben langsam unter uns aus.

Der Hass, der damals in kürzester Zeit aufzustacheln und anzufachen war – er stirbt nicht aus. Er scheint nie auszusterben, im Gegenteil, er sucht sich gerade immer größere Wählerkreise. Er richtet sich nicht nur gegen alle, die nicht wie angestammte Deutsche aussehen – er richtet sich mittlerweile auch wieder explizit gegen jüdische Mitbürger. „Jude“ ist auf den Schulhöfen ein gängiges Schimpfwort, dem die Opfer-Bedeutung bereits eingeschrieben ist. Jüdische Restaurants sind Zielscheibe von Angriffen. Viele haben wieder gepackte Koffer bereitstehen – bereit zu gehen, wenn es unerträglich wird.

Allein der Gedanke an diese und mehr Phänomene bedrückt mich. Angstvoll frage ich mich: Hat denn keiner etwas gelernt? Hat dieses Land – und mit ihm eine Menge seiner damaligen Bürger – nicht schon den abscheulichsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit veranstaltet? Lastet die Erinnerung daran und die damit aufgeladene Schuld nicht ohnehin schon bis ans Ende der Tage?

Nun, es scheint eine wachsende Anzahl von Menschen zu geben, die meinen, sich nicht mehr an das kollektive Versagen der Deutschen vor 85 Jahren erinnern lassen zu müssen, das nach der Machtergreifung der Nazis – mit wohlgemerkt demokratischen Mitteln – Schritt für Schritt zur Entdemokratisierung und Verrohung unserer Gesellschaft führte und letztlich in der Vernichtung von 6 Millionen Juden, von Sinti und Roma, von Homosexuellen und von Regimegegnern gipfelte. Es ist unbequem, sich daran erinnern zu lassen. Es ist nämlich höchst schmerzhaft. Alle, die danach rufen oder es auch nur munkeln, jetzt müsse endlich Schluss sein und ein Strich gezogen werden, verkennen den Unterschied zwischen dem wachsenden historischen Abstand – und einer Schuld, die so unsäglich ist, dass sie bleibt und uns Nachkommen in eine fortwährende Verantwortung nimmt.

Wenn wir heute der Angriffe auf jüdische Nachbarn, ihre Läden und ihre Synagogen gedenken, die ein furchtbarer Wegweiser zu ihrer späteren Deportation und planmäßigen Vernichtung waren, dann tun wir das nicht aus einer falschverstandenen Schuldkultur heraus, aus der wir uns selbst zu entlassen verpasst hätten. Wir gedenken, um nie wieder zu vergessen. Um nie wieder zu vergessen, dass der Grat zwischen friedlicher Nachbarschaft und ungezügeltem Hass sehr schmal ist. Um nie wieder zu vergessen, dass unter der Oberfläche vielleicht jeder Zivilisation die Hölle des Rudels gegen die Schwachen steckt, und dass diese Oberfläche sehr leicht zum Reißen zu bringen ist. Wir gedenken, weil wir uns des Geschehenen zu schämen imstande sind – und weil wir wollen, dass unsere gesellschaftlichen Sicherungsfunktionen nie, nie wieder so zum Scheitern gebracht werden, dass es für Einzelne und Gruppen in unserem Land gefährlich werden könnte.

Dass es bereits wieder gefährlich wird, ist Teil unserer unbequemen Realität. Wir, die wir gedenken, wissen, dass unbequeme Zeiten auf uns zukommen. Wir wissen aber auch, dass wir nicht die Wahl haben – wir haben die Pflicht. Die Pflicht, unsere Gesellschaft nach unseren Kräften vor weiterer Verrohung zu bewahren. Die Pflicht, für das Recht der Schwachen einzustehen, wer sie auch seien. Die Pflicht, den Lügnern und Lautschreiern zu widerstehen – mit Ruhe, mit Fakten, mit Hoffnung für ein wieder gelingendes Gemeinwesen.

Der Hass stirbt nicht. Er stirbt nie aus, genauso wenig wie die Dummheit. Gegen beides hilft nur: Lernen. Lernen, im anderen immer den Menschen mit einem menschlichen Schicksal zu sehen. Im besten Sinne: Mitgefühl lernen.

Darum gedenken wir der Opfer der Shoah; darum gedenken wir der Verfolgung im Novemberpogrom, die in Nordhessen bereits am 8. November 1938 begann; darum gedenken wir namentlich unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger und fragen nach ihren Biographien. Nur wenn wir uns an sie und ihre Leidensgeschichte erinnern lassen, werden wir wirklich verstehen, wovor wir auf der Hut sein müssen. Auf diesem Weg des Lernens halte uns Gott in seiner Hut. – Amen.



Krippenspiel 2018 "Der schwarze Hirte"

so lautet das diesjährige Krippenspiel - nachdenklich und berührend zugleich:
Was tun, wenn Hirten den Engeln folgen, um das neu geborene Jesuskind zu sehen, dann aber im Dunkeln stehen, weil das Licht im Stall ausgeht? Im wahrsten Sinne geht ihnen erst ein Licht auf, als sie über sich und ihr Verhältnis zum schwarzen Hirten Efraim, dem Außenseiter der Gruppe, nachdenken....
Eine musikalisch bezaubernde Parabel für die Weihnachtszeit, die bei den Zuschauern ein neues Verständnis für die Weihnachtsbotschaft weckt.

"Der schwarze Hirte" soll mit dem diesjährigen Krippenspiel zur Aufführung kommen. Dazu braucht es zum Einen viele Kinder, große und kleine, die Lust haben, es zu spielen und zu singen, denn natürlich gibt es auch viele schöne Lieder, die passen - mal witzig, mal ernsthaft.

Und zum Anderen - genauso wichtig - auch Eltern,
die sich mit Phantasie in der Regie und/oder mit ganz praktischer Hilfe bei der Bühnengestaltung und Kostümierung der Kinder einbringen.
Ohne diese Unterstützung wird es nicht gehen!!!
Liebe Eltern, bitte zeigen Sie Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit spätestens bei den ersten beiden Treffen nach den Herbstferien.
Es wird Ihnen garantiert Spaß machen!

Die Proben für das Krippenspiel sind wöchentlich in der Stadtkirche mal Freitag nachmittags, mal Samstag vormittags.
Erstes Treffen ist nach den Herbstferien am Freitag, 19.10. um 17 Uhr im Rathaus Zierenberg. Dort werden dann auch die weiteren Proben- und Aufführungstermine bekanntgegeben.

Es freuen sich auf Euch, liebe Kinder, und Sie, liebe Eltern:
Pfarrer Friedemann Rahn, Kantorin Henrike Wischerhoff und Claudia Schubert



Christophorushaus-Pläne in der Turmhalle

Manchen Kirchenbesuchern wird es schon aufgefallen sein:
In der Turmhalle sind die endgültigen Entwürfe für unser neues Christophorushaus ausgestellt. In zwei Seitenansichten und einer Draufsicht können sich die Besucher ein Bild davon machen, wie einladend unser Ersatzneubau geplant ist.
Schauen Sie doch mal vorbei – die Kirche ist täglich verlässlich zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet.


Unseren aktuellen Gemeindebrief finden Sie unter:

Turmblick - (Kirchliche Informationen Zierenberg und oberes Warmetal - PDF): »»

Zum Archiv »»


Chorprojekte

Logo Singgemeinschaft Warmetal

DAS kirchliche Chorangebot im Oberen Warmetal

SING MIT!!

Die "Singgemeinschaft Warmetal"
lädt herzlich zu einem neuen Chorprojekt ein.

Ziel ist die Aufführung der "Weihnachtsgeschichte"
von Arnold Melchior Brunckhorst


Gemeinsam mit der Evangelischen Kantorei Hofgeismar wird die Singgemeinschaft Warmetal am Vorabend des 4. Advent, 22. Dezember in einem Kantatengottesdienst in der Stadtkirche Zierenberg die "Weihnachtsgeschichte" von Arnold Melchior Brunckhorst zur Aufführung bringen.
Ähnlich wie das bekannte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach vertont der barocke Komponist Arnold Melchior Brunckhorst die Weihnachtsgeschichte nach Lukas in festlichen Arien und Chören. Neben den beiden Chören wirken Solisten und ein Instrumentalensemble mit.

Herzliche Einladung zum Mitsingen!

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Henrike Wischerhoff.
Kontakt: Telefon 05671-509460 oder e-mail: henrike.wischerhoff@t-online.de

Probenstart ist nach den Herbstferien am 16. Oktober, wöchentlich Dienstag abends um 19.30 Uhr im Katholischen Gemeindehaus im Püttlinger Weg Zierenberg.

Die Termine:

16.10. / 23.10. / 30.10. / 6.11. / 13.11. / 20.11. / 27.11. / 4.12. / 13.12.

Generalprobe: Freitag, 21.12.

Kantatengottesdienst: Samstag 22. 12. (18 Uhr) Stadtkirche Zierenberg
(auch Sonntag, 23. 12. (11 Uhr) in der Neustädter Kirche Hofgeismar)


Kinderchor Singsalabim
Herzliche Einladung


Achtung - Aufgepasst ! Ab dem 7. September wird es in Zierenberg wieder einen Kinderchor geben: Unter dem Namen "Singsalabim" probt er freitags von 17 - 17.45 Uhr, bis zu den Herbstferien im Chorraum der Stadtkirche.
Vorschulkinder (nach Absprache) und Kinder im Grundschulalter sind herzlich eingeladen, fröhliche Lieder von Gott und der Welt kennenzulernen. Daneben lässt kindgerechte Stimmbildung die eigene Stimme als persönliches Ausdrucksmittel entdecken und lädt ein, mit ihr zu experimentieren und sie mit viel Spaß zu Bewegungs- und Mitmachliedern einzusetzen.

Weitere Informationen:
Henrike Wischerhoff
Tel. 05671-509460
henrike.wischerhoff@t-online.de

Herzlich Willkommen bei der einen oder anderen Veranstaltung in der Zierenberger gotischen Stadtkirche und/oder im ältesten Fachwerkrathaus Hessens !


Weihnachtsoratorium
von Arnold Melchior Brunckhorst

im Kantatengottesdienst am Samstag, 22.12.2018 in der Stadtkirche Zierenberg

Das Weihnachtsoratorium … einmal nicht von Bach, sondern von Arnold Melchior Brunckhorst, einem Zeitgenossen Bachs, geboren 1670 in Celle, bis zu seinem Tode 1720 Hoforganist in Hannover. Ähnlich wie Bach vertonte er die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas in Chören, Rezitativen und Arien.

Dieses fröhliche Werk, im Umfang deutlich kleiner, als jenes von Bach, aber mit lebensvollem, musikantischem Impuls wird in einem Kantatengottesdienst am Vorabend des 4. Advent, Samstag, 22.12. um 18 Uhr in der Stadtkirche Zierenberg aufgeführt.

Die Ausführenden sind: als Solisten Dagmar Jahn (Sopran), Eva Leonie Stüer (Alt), Rolf Sostmann (Tenor) und Oliver Zinn (Bass), Lara Masche und Tobias Scheer (Trompeten), sowie ein Instrumentalensemble und die "Singgemeinschaft Warmetal" gemeinsam mit dem Projektchor "Sing mit!" der Evangelischen Kantorei Hofgeismar.

Die musikalische Leitung hat Henrike Wischerhoff - Die Liturgie gestaltet Pfarrer Friedemann Rahn.

(auch Sonntag, 23.12., 11 Uhr, Altstädter Kirche Hofgeismar)

Herzliche Einladung!


 

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