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Krieg in der Ukraine

Friedensbanner an der Ev. Stadtkirche

Am Donnerstag, den 10. März – zwei Wochen nach Kriegsbeginn – ist an der Ev. Stadtkirche Zierenberg ein großes Banner angebracht worden. Es zeigt die bekannte Grafik von Otto Pankok „Christus zerbricht das Gewehr“, ergänzt um die Seligpreisung „Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (Mt 5,9).

Mit diesem Zeichen unterstreicht die Kirchengemeinde Zierenberg öffentlich: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Es ist ein Zeichen unseres Protests gegen diesen verbrecherischen Angriff auf die Menschen in der Ukraine, auf den Frieden in Europa. Zugleich lädt es ein, am Gebet für den Frieden festzuhalten. Jeden Donnerstag um 18.00 Uhr zum Abendläuten gibt es die Möglichkeit, am Friedensgebet teilzunehmen.

Krieg in der Ukraine

Einladung zum Friedensgebet

Am Donnerstag, den 24. Februar, durchbrach der russische Präsident die europäische Friedensordnung durch den Einmarsch in ein souveränes Land. Als öffentliches Zeichen unseres Protestes gegen den mutwillig begonnenen Krieg halten wir ab sofort jeden Donnerstag Friedensgebet in der Ev. Stadtkirche.

Seit jeher sind Glocken Friedensmahner und laden täglich zu den Gebetszeiten 7.00h, 12.00h und 18.00h ein, ein kurzes Gebet für den Frieden über Stadt und Land zu sprechen. Wir versammeln uns unter dem Abendgeläut in Fürbitte für alle vom Krieg Betroffenen, halten inne, entzünden Kerzen. Seien Sie herzlich eingeladen.

Krieg in der Ukraine

Spendenaufruf der Landeskirche

Auch die Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck hilft direkt vor Ort in der Ukraine, und sie unterstützt die Arbeit mit Geflüchteten hier in Deutschland. Hier geht's zur Online-Spende...

Krieg in der Ukraine

Glockenläuten für den Frieden

"Friede sei ihr erst Geläute" (Friedrich Schiller)

Die Europäische Vereinigung der Dombau-, Münsterbau- und Bauhüttenmeister ruft dazu auf, am Donnerstag, 3. März, europaweit die Kirchenglocken zu läuten.
"Wir, die Gemeinschaft der Bauverantwortlichen der großen Kathedral- und Domkirchen Europas von Norwegen bis Malta und von Spanien bis in die Ukraine, möchten zum Krieg in der Ukraine nicht schweigen", heißt es in einer Erklärung der Vereinigung.

Europa brenne. Deshalb rufe man die Kirchen in Europa dazu auf, am 3. März, eine Woche nach Kriegsbeginn in der Ukraine, um 12 Uhr für sieben Minuten die Glocken zu läuten – "jede Minute für einen Tag dieses unsinnigen Krieges."

Aus der Erklärung:

Mit diesem Läuten
erklären wir uns solidarisch mit den Menschen,

die diesen Krieg aushalten und um ihr Leben bangen müssen,
die den Widerstand gegen eine Übermacht organisieren müssen,
die vor dem Krieg fliehen müssen,
die den Mut haben, gegen die Kriegstreiber in ihrem Land zu protestieren und
die in den Ländern leben, die unmittelbar von diesem Krieg betroffen sind.

Mit diesem Läuten

trauern wir um die Toten aller beteiligter Länder.

Mit diesem Läuten

beten wir für alle, die von diesem Krieg betroffen sind.

Mit diesem Läuten

beten wir um Frieden.

Die Evangelische Kirchengemeinde Zierenberg beteiligt sich an diesem europaweiten Friedensgeläut. Für 7 Minuten werden alle 4 Glocken der Stadtkirche ihre Stimme erheben.

Krieg in der Ukraine

Gebet um Frieden

Wir sind entsetzt, fassungslos.
Gott, höre unseren Schrei:
Sei bei den Menschen, die angegriffen werden.
Bei denen, die mitten drin sind in Zerstörung, Gewalt, Leid und Tod.
Bei denen, die fliehen.
Bei denen, die sich und andere verteidigen.
(Helmut Wöllenstein)

 

Schreiben Sie Ihr Gebet auf die EKKW-Gebetswand: www.ekkw.de

 

Sturmschaden am Kirchendach

Die Sturmtiefs "Ylenia", "Zeynep" und "Antonia" sind an unserer Stadtkirche nicht spurlos vorübergegangen. In einer bisher noch nicht aufgetretenen Stärke haben die Stürme Ziegel angehoben und vom Dach rutschen lassen. Verantwortlich hierfür sind v.a. Windwirbel, die beim Überstreichen des Dachfirsts entstehen und auf der windabgewandten Seite unter die Ziegel fahren.

Update: Der Kirchgarten ist wieder betretbar. Am Rosenmontag, den 28. Februar, sind die Schäden behoben worden. Dachziegel wurden ergänzt und festgeschraubt, Schutt wurde beseitigt. Bis zum nächsten Sturm sollten wir Ruhe haben.